MS-Diagnose – Was tun?
Häufige Fragen nach einer MS-Diagnose
Viele Menschen suchen nach einer MS-Diagnose (Multipler Sklerose) nach Orientierung. Die erste Zeit kann von Unsicherheit, vielen Fragen und starken Emotionen wie Traurigkeit, Angst und Scham geprägt sein.
Ist es normal, sich nach einer MS-Diagnose überfordert zu fühlen?
Ja. Viele Menschen erleben nach der Diagnose zunächst Schock, Angst oder große Unsicherheit. Auch Gedanken über die Zukunft oder Veränderungen im eigenen Leben sind häufig.
Diese Reaktionen sind verständlich und Teil eines individuellen Verarbeitungsprozesses. Es kann hilfreich sein, sich Zeit zu geben und Unterstützung anzunehmen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt mir Hilfe zu holen?
IMMER. Viele Menschen suchen Unterstützung in den ersten Wochen oder Monaten nach der Diagnose. Andere merken erst später, dass sie über ihre Situation sprechen möchten.
Es gibt keinen „richtigen“ Zeitpunkt. Psychologische Beratung kann sowohl in der frühen Phase der Orientierung als auch später hilfreich sein.
Wie kann psychologische Beratung nach einer MS-Diagnose helfen?
Psychologische Beratung bietet einen geschützten Raum, um über Gedanken, Gefühle und Fragen rund um die Diagnose zu sprechen.
Sie kann dabei helfen, die eigene Situation besser zu verstehen, emotionale Belastung zu verarbeiten und neue Wege im Umgang mit der neuen Erkrankung zu entwickeln.
Reicht MS-Beratung oder brauche ich Psychotherapie?
Viele Menschen fragen sich nach einer MS-Diagnose, ob eine Psychotherapie notwendig ist.
Psychotherapie ist sinnvoll, wenn zusätzlich eine psychische Erkrankung (z. B. Depression, Angststörung oder Anpassungsstörung) vorliegt oder diagnostiziert wird.
Für die emotionale Verarbeitung der Diagnose, Orientierung und den Aufbau innerer Stabilität in einer herausfordernden Lebenssituation wie nach der Diagnose MS (Multiple Sklerose), ist spezialisierte psychologische / psychosoziale Beratung oft das passende unterstützende Angebot.
Wie kurzfristig bekomme ich einen Termin?
Im Gegensatz zur Psychotherapie, wo es oft lange Wartezeiten gibt, sind in der Regel Termine in meiner spezialisierten Praxis für psychologische Beratung nach einer MS-Diagnose in Wien oder online zeitnah möglich.
Nach Ihrer Anfrage melde ich mich persönlich bei Ihnen, um einen passenden Termin zu vereinbaren.
Beraten Sie auch Angehörige?
Die Diagnose Multiple Sklerose betrifft nicht nur die betroffene Person.
Auch Partner:innen und nahe Angehörige stehen häufig vor Fragen, Unsicherheiten, Ängsten.
Auf Wunsch können Angehörige
– punktuell in Gespräche einbezogen werden
– einzelne Termine eigenständig wahrnehmen
Ziel ist mehr gegenseitiges Verständnis, Klarheit und Stabilität im gemeinsamen Umgang mit der Situation.
Ich habe meine MS-Diagnose schon länger. Bin ich hier trotzdem willkommen?
Ja, natürlich. Beratung kann jedoch auch später sinnvoll sein – etwa rund um den Jahrestag der Diagnose, vor einem MRT, bei einem Schub, einer Therapieumstellung oder persönlichen Umbrüchen.
Psychologische Beratung nach einer MS-Diagnose
Wenn Sie sich psychologische Unterstützung nach einer MS-Diagnose in Wien oder online in Österreich und Deutschland wünschen, finde Sie hier weitere Informationen zur Beratung.
Sie sind in dieser Phase nicht alleine.
Spezialisierte psychosoziale Beratung nach der Diagnose MS (Multiple Sklerose)
Ihre, Mag.ª Julia Fabich
Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Gespräch Ihnen in dieser Situation guttun könnte, können Sie hier unverbindlich einen Termin anfragen.
Rechtliche Abgrenzung:
Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Therapieempfehlungen.
Dieses Angebot erfolgt im Rahmen der psychosozialen Beratung (Lebens- und Sozialberatung) und ersetzt keine Psychotherapie oder klinisch-psychologische Behandlung. Meine Arbeit richtet sich an Menschen in belastenden Lebenssituationen.
Mag.ª Julia Fabich